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Die Grundlage vieler industrieller Prozesse ist eine genau definierte Wasserqualität. Angesichts dieses weltweit knapper werdenden Rohstoffes gehört die wirtschaftliche und umweltfreundliche Wasseraufbereitung mit zur wesentlichen Grundlage der Betriebskostenerfassung.
Das Kühlwasser als Leistungsträger industrieller Kühlsysteme muss exakt auf die vorhandenen Kreisläufe für Anlage und Kühltürme abgestimmt und durch Vollentsalzung, Enthärtung, Beigabe des passenden Korrosionschutzes und genau definierte Filtration optimiert werden.

Unsere Wasseraufbereitungstechniken nach VDI 2047 Bl.2/BlmSchV

Umkehrosmose – Hightech-Wasseraufbereitungstechnologie

Diese bewährte Technologie gewährleistet eine bedarfsgerechte Aufbereitung, die als rein physikalischer Vorgang auf chemische Zusätze verzichtet und gleichzeitig eine hohe Effizienz bei größtmöglicher Umweltverträglichkeit gewährleistet. Kein anderes Aufbereitungsverfahren ermöglicht die Differenzierung der Rückhaltung unerwünschter Stoffe im Wasser wie diese Technologie. Die hohe Flussrate unserer Umkehrosmose-Membran gewährleistet eine hohe Produktivität bei hoher Standzeit.

Das Funktionsprinzip

Ionen und Moleküle diffundieren durch ein Hightech-Membranmaterial. Dabei findet ein molekularer Trennungsprozess statt. Während gelöste Stoffe wie Salze, Kalk, Calzium, Magnesium, Dioxine und und Pestizide zurückgehalten werden, passieren nur reine Wassermoleküle (bis zur Trinkwasserqualität) die Membran.

Mischbettfilterung, Mikrofiltration und Ultrafiltration – der Unterschied liegt in der Rückhaltegröße

Dieses spezielle Membranverfahren setzen wir beispielsweise zur Rückhaltung von Biomasse ein. Genauso wie zur Standzeitverlängerung von Entfettungsbädern, bei Produktionsprozessen entstehenden Rückstände wie Schleifstaub usw. Dieses Verfahren dient auch zur Spaltung von Öl-Wasser-Emulsionen bei Kompressorkondensat.
Die Ultrafiltration unterscheidet sich von der Mikrofiltration im Wesentlichen durch die Porengröße der Membran, die in den Modulen eingesetzt wird.  Mikrofiltrationsmembranen reichen von 0,1 bis 10 μm und Ultrafiltrationsmembranen von 0,1 bis 0,01 μm.

Wasser ist nicht gleich Wasser!
Jedes unbehandelte Wasser enthält gelöste Inhaltsstoffe (Salze), die durch Ablagerungen in Rohrleitungen die Effizienz spürbar beeinflussen. Wird das Maß an Ablagerungen überschritten, so fallen die unerwünschten Inhaltsstoffe aus und lagern sich in den Rohrsystemen ab. Da z.B. bei Kühltürmen nur reines Wasser verdunstet, bleiben die Salze zurück, reichern sich an und bilden durchflusshindernde Beläge.
Mit diesen kompakten und mit neuester Mess-, Regel- und Steuerungstechnik ausgerüsteten Wasseraubereitungsanlagen sorgen wir für einen zuverlässigen, langjährigen Betrieb.

Problematik

Lösung


Kühlturmkreislauf

Aufkonzentrieren von Inhaltsstoffen sowie zusätzliche Verunreinigung (z.B. Blütenstaub) durch Offenheit des Kreislaufs

  • Elektro-chemische Stabilisierung
  • Biologische Aufbereitung
  • Enthärtung

Anlagenkreislauf

Elektrochemischer Angriff auf Materialoberflächen

  • Vollentsalzung (Entzug aller Inhaltsstoffe beim Frischwasser mittels Anionen-Kationen Austauschharz)
  • In-Betrieb-Reinigung bei bereits verunreinigten Anlagen

Im Rahmen unserer Wasseraufbereitungsanlagen erstellen wir vorab eine Wasseranalyse, nach der wir unsere Anlagen konfigurieren.

Für Wasserenthärtung und Stabilisierung bieten wir eine breite Palette an Chemikalien inklusive Dosiertechnik, die wir in der Wasseraufbereitung einsetzen.